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Donnerstag, 9. April 2009

Alkohol Tod nach Saufgelage....





Sehr geehrter Bartenders Lab Leser,

Wie auf der N-Tv Seite http://www.n-tv.de/1129250.html beschrieben, ist wieder einmal ein junger Mensch im Rausche des falschen Alkohols ums Leben gekommen. Dieses mal war es allerdings wirklich falscher ethanol...völlig unverträglich für den Menschlichen Körper. Überhaupt sind Alkoholika um die 70 % in hohen Mengen (Ethanol aus der Apotheke zum Fieberthermometer hat 73%) und in kurzer zeit unmöglich für die Leber abzubauen. Es entsteht eine Art Muskelkater für die Leber....Man prügelt regelrecht mit hochprozentigen Alkohol auf seinen Körper ein.
Wenn man die ersten Erfahrungen mit Alkohol macht, denkt man Alkohol muss spirittig und hart schmecken. Die Kopfschmerzen gehören einfach dazu. Teilweise werden Kopfschmerzen am nächsten Morgen sogar als Trophäe einer lang durchgezechten Nacht demonstriert und bejubelt. In wirklichkeit sind dies Giftstoffe und Mangel an Wasser der zu diesen Kopfschmerzen führt...Natürlich hat dies auch mit dem Genuss von Alkohol mit hohen Zuckeranteil zu tun, dieser trocknet den Körper allerdings auch regelrecht aus und erzeugt mehr Durst....

Man muss nicht mit einem Helm aufwachen....Hochwertige Spirituosen die öfters destilliert sind einfacher für den Körper zu verkraften, da dieser nicht mit Giftstoffen zu kämpfen hat, denn diese wurden bei der Destillation herausgefiltert....Liebe Gäste, teurer Alkohol ist nicht immer nur teuer, weil er von weit her kommt, weil er aufwendig produziert wurde oder weil er lange im Fass gelagert wurde; man zahlt auch ein oder zwei Euro drauf, damit man seinen freien Sonntag auch noch genießen kann ohne den ganzen Tag im Bett zu verbringen....

Es wäre schön wenn dieses Thema auch mal flächendeckend Deutschlandweit behandelt werden könnte, schließlich könnte auf diese Art und Weise das Bewustsein von Jugendlichen gestärkt werden spirittigen Ethanol nicht zu trinken, da dieser einfach nur schädlich ist. Auf dem Stand heute riecht der Bio Ethanol aus unserem Kamin in der Shochu Bar wie ein sehr beliebter Tequila der gerne mit Zitrone getrunken wird....

Montag, 15. Dezember 2008

Etwas zum Nachdenken....


Vor einigen Wochen saß ich Abends in einem Fastfood Restaurant am Bahnhof Friedrichsstraße, als ein Herr Mitte 50 auf mich zu kam und mich um etwas Kleingeld für sein Alkohol bat...Peter heißt er. Wir kamen ins Gespräch und er merkte auch sofort, dass ich kein Berliner bin....Er selbst ist zwar ein sehr sympatischer Mensch, aber er ist an seiner Alkoholsucht zerbrochen....
Er hatte Familie, Freunde und einen guten Job.

Er war sehr glücklich in seinem Leben!
Irgendwann waren die kleinen Bierchen und Whisk(e)ys die er mit seinen Freunden genoss ein wenig zu viel für ihn, so viel, dass sein Korper sich an die Zufuhr von Alkohol gewöhnte und immer wieder nach neuer Aufnahme verlangte. Die Menge an Alkohol war selbstverständlich mit inbegriffen. Meist wurde es immer mehr....

So geschah es, dass er nur noch raus um die Häuser zog um ein innerliches Bedürfniss zu befriedigen....Sein Spaß war eher Nebensache. Seinen Freunden und seiner Familie war diese Situation unangenehm, denn eine Situation die Körperbedingt geschiet, macht einen Menschen hilflos; die einfachste Art und Weise sich hier heraus zu flüchten ist die Person fallen zu lassen...

Peter hat eine Entziehungskur hinter sich, war trocken aber so allein wie nie in seinem Leben zuvor....Als er diese Einsamkeit nicht mehr aushalten konnte war sein bester Freund ein eiskaltes Bier um die Schmerzen zu vergessen.

Nun ist Peter so verzweifelt, dass er sich selbst nur fragt, ob es vieleicht das beste ist einen Strick zu nehmen, denn dieses Leben will er nicht leben....Hartz 4 gibt ihm nicht genug zum Leben und seine altes Leben ist weit weg. Er hat sich sein Leben auf gut Deutsch versoffen.....
Ich habe ihn auf eine Ingwer Limonade und Kaugummis eingeladen, und ihm eine Zeitschrift geschenkt. Wir haben abgemacht uns immer wieder am selben Ort wieder zu treffen...

Er kam nie wieder.......

Ich habe wegen dieser teuflischen Krankheit einen wichtigen Menschen in meinem Leben einst verloren und weise in dieser stillen Minute auch darauf hin, verantwortungsbewust mit dem Alkohol umzugehen....

Teil zwei dazu nächsten Montag......