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Montag, 16. März 2009

Hat Herr Anonym in der Schule seine Lehrer kritisiert - Seine Bücher verbessert?

Sehr geehrte Bartenders Lab Leser,
Lieber Mr. Anonym,

Es wurden die letzten Wochen teilweise von einzelnen Personen kritisch geschrieben, dass der Bartenders Lab zu sehr Sake und Shochu lastig geworden ist. Hierzu möchte ich nun eines anmerken. Wir vom Bartenders Lab werden weder gesponsert, noch durch Freiware unterstützt. All Berichte die wir schreiben sind Themen die uns aktuell sehr am Herzen liegen. Es ist wichtig eine Grundbasis über Produkte zu haben bevor man los legt und diese vermixt.

Wenn ich einen Whiskey Sour mache und einen Scotch statt einen Bourbon benutze muss ich auch wissen was dieser Unterschied bewirkt! So geht es auch mit Sake und Shochu; es ist sehr irritierend wenn mir jemand sagt, er hat schon mal bei Sushi Circle einen Sake probiert, jetzt möchte er aber etwas kaltes trinken....
Der Sake ist ihm nicht erfrischend genug - Er nimmt einen Cuba Libre!

Es gibt sehr sehr wenige Bücher über Sake und fast keine Bücher über Shochu und wenn es gute sind, sind diese in Englisch...
Ich find es sehr sehr schade wenn diese Aufbauarbeit - dieser Werdeprozess immer wieder durch schwachsinnige persönlich kränkende Kommentare zu stören.

Wir machen diesen Blog um den Leuten da draußen etwas mitzugeben. Wir möchten, dass man etwas aus diesem Blog ziehen kann, man soll sich nach den Zeilen, die man hier liest ein Schritt weiter fühlen.

Gerne schreibe ich über ein Produkt, welches im Moment Niemand kennt um es zu pushen. Diese Produkte sind meist kleine Fabriken, die kein Geld für großflächiges Marketing haben. Oft sind Brände und Kräuterliköre aus dem Umfeld unglaublich köstlich, leider weiß keiner von diesen. Dafür setzen wir uns gerne ein. Aber nur dann, wenn wir eine berauschende Entdeckung gemacht haben!

Wenn das Bartender Lab einige Leute da draußen so stört, dann klickt doch einfach weiter auf den nächsten Blog auf der Blogroll link unten....dort sind die Themen auch aufgeführt und man findet aus der großen Vielfalt sicherlich ein Thema, das einen interessiert, wenn Bartenders Lab heute mal nicht interessiert.

Kleine Info an der Seite: Klaus St. Rainer ist Bartender im Schumann's in München. Ich glaube, dass bei einem anspruchsvollen Publikum wie es die Schumann's Bar hat, es ein Geschenk des Himmels ist, dass ein Vollprofi wie Klaus es ist (wir haben in der Shochu Bar in Berlin auch Gäste aus München) sich in das Thema Sake reingewühlt hat und es nicht nur oberflächlich anfasst. Ein Gast aus dem Schumann's weigerte sich eines Abends einen Whiskey Sour in der Shochu Bar zu trinken, weil wir keinen Puderzucker haben. Bei seiner nächsten Reservierung, werden wir ein Paket für ihn bereitstellen.

Kritische Kommentare sind sehr wilkommen, solange sie nicht in diese Richtung gehen....Ich habe keine Lust, dass irgendwann, einen Author des Bartender Labors die Lust vergeht seine kostbare Freizeit für das interessierte Volk zu opfern. Das schreiben ist eine Leidenschaft und manchmal wie eine Therapie um die Gedanken, die wie Mücken im Kopf kreisen, raus zu lassen....In dem Moment wo man auf den Neuen Post Knopf drückt, werden die Tiere wie ein Wasserstrahl ausgepült.

Manche Berichte werden von lange Reserchearbeit geprägt. Das heißt man setzt sich Stundenlang hin liest Bücher und Berichte, filtert das wichtigste relevante für Einsteiger heraus und schreibt dies nieder, damit der Leser so wirkungsvoll wie möglich einen Eindruck von Sake oder Shochu bekommen kann....
Die Leser die etwas mitnehmen sind meist stille Leser und ich bin mitlerweile sehr stolz darauf, wenn Gäste mir berichten, dass sie den Blog gerne Lesen und sich damit weiterbilden....Auch viele Bartender sind mitlerweile mehr Sake & Shochu interessiert und haben die ersten Versuche mit Sake & Shochu hinter sich.

Dieses anonyme stänkern ist für mich nichts anderes als im vollbesetzten Aufzug seinen Blähungen zu erliegen.....

Sonntag, 15. März 2009

Die Djs der Shochu Bar - Heute Martin Bötcher

Sehr geehrte Gäste und Freunde der Shochu Bar,

In den letzten Wochen wurde viel über die Musik in der Shochu diskutiert. Für mich ist Musik ein unglaublich wichtiger Faktor in einer Bar. Gäbe es keine Post, könnte man einen Brief per Flaschenpost im Meer an den Empfänger schicken, persönlich übergeben oder per Brieftaube verschicken. Wenn das Prinzip Brieftaube funktionieren würde, wäre dies meine Wahl. Die richtige Musikauswahl beflügelt und regt zu intensive Konversationen an. Ein Japanbegeisterter Dj ist daher pflicht für die Shochu Bar. Ein Dj der das Konzept versteht und begeistert ist. Ein Dj der sich in die Haut der Gäste einfühlen kann....

Aus der Reihe unserer 3 Djs stellen wir den ersten heute vor:

Martin Böttcher

Moderator Byte FM

Er hat Moby verärgert und Wheatus mit nahezu hellseherischen Fähigkeiten als "One-Hit-Wonder" bezeichnet.

Mit Takkyu Ishino vor zu lauten Boxen aneinander vorbei geredet und leuchtende Augen bekommen, als Blake Baxter ihm erzählte, wie sehr ihn der Titel "Prince of Techno" anödet.

Die Bloodhound Gang war ihm gegenüber ungewohnt zahm, als "German Techno DJ" unterhielt er die Massen in Japan, in Berlin verursachte er im Cookies und Tresor rauschende Parties.

Martin Böttcher ist Musikjournalist, Moderator, DJ.

Sein Motto: Allein im Kampf gegen die Gitarren der Welt.
Seine Liebe zur elektronischen Musik fing an im Alter von 12, als er Kraftwerks "Mensch-Maschine" auf der Anlage seines älteren Bruders in Berlin-Charlottenburg hörte.

Sie ging weiter mit dem Breakdancen und den ersten Electro-Samplern.

Anfang der 90er kamen die legendären Berliner Clubs der ersten Techno-Stunden dazu, schließlich das eigene Auflegen. Und geendet hat all das bis heute nicht.

Noch immer sucht Martin Böttcher nach ungewöhnlichen Sounds und eindringlichen Melodien, nach guter Musik ohne Trance-Pathos und Peinlichkeitsfaktor.