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Freitag, 10. April 2009

Impressionen der Shochu Bar im April 2009 Teil 2

Liebe Bartenders Lab Leser,

Ich möchte Ihnen mit den farbenfrohen leuchtenden und herzerwärmenden Fotos der Shochu Bar nicht auf die Nerven gehen, allerdings, find ich es eine sehr simple Art und Weise die bar jemanden zu demonstrieren, der diese Bar noch nicht kennt....Klicken Sie einfach mal auf Bartenders Lab und schon sind sie in der Shochu Bar! So konnte ich mehreren Personen hier in Frankfurt (wo ich im Moment meinen Urlaub verbringe) die Bar via Handy zeigen und diesen, gleichzeitig mit Bildern interesse wecken und dabei erklären, dass es keine Sushi Bar ist... Beim demonstrieren der Fotos behält man auf diesem Weg das Interesse des Zuhörers. Ohne Bilder hat man das Gefühl, das die Person gegenüber schon im Gedankengang Thunfisch oder Lachs Sushi - oder doch California Roll? abgedrifftet ist....



Wir haben in den Ma Restaurants keine Türsteher, sondern Hostessen. Diese Kümmern sich darum, dass Sie Ihre Jacke in einer sicheren Garderobe verstauen können in der sie nicht knautschig wird und am Ende des Abends nicht nach Rauch riecht. Bei der Begrüssung dürfen sie diese gerne gleich ablegen. Nach dem Abgeben der Garderobe, werden sie in die Bar begleitet.








Vor dem Besuch im Uma oder Ma Restaurant begibt man sich auf den "Catwalk" dieser lange beleuchtete Streifen gibt dem Gast für einige Sekunden Zeit sich wie ein Model zu bewegen. Rein theoretisch wäre hier auch einen Modenschau möglich, wenn die Zuschauer nur von hinten und vorne zuschauen.

Dies ist auch der Gang zu den Waschräumen, die sich genau in der Mitte zwischen den Restaurants und Bar befinden...

Die Waschräume befinden sich auf der Rechten. Auf der linken Seite kann man das Shochu und Sake Regal betrachten. Hier sind ganz oben unsere langfristig gelagerten Infusionen für Liköre präsentiert. Hier kann man Aprikosen, Pflaumen, Yuzu und Kirschlikör beim reifen beobachten. Fast täglich wird hier der Rosenshochu angesetzt.
Auch diese Infusion kann man beim reifen beobachten. Das Rezept in der neuen Mixology nachlesen.
Der Tenjin ist übrigens ein Drink, der auch ungeübte Shochu vom Hocker haut. Bis jetzt waren unsere Gäste stets begeistert bis euphorisch! Ich rate jedem diesen mal nach zu mixen. Mein Hochachtung Basti - Dieser Drink ist seit unserem Cocktail Kurs bis heute einer meiner Lieblinge auf unserer Karte....

In der Mitte zwischen ca 20 verschiedenen Sorten von Shochu befinden sich von Gästen selbst kreirte Infusionen. Hier haben sich die ersten 4 Gäste diverse Kräutervariationen ausgesucht und in Shochu eingelegt. Kann man hier eine hocharomatische Buddha's Hand oder die Variationen Ingwer-Erdbeer im Shochu eingelegt bestaunen. Diese Infusionen trinken die Gäste dann pur oder als Longdrink. Die Flasche bleibt als Dekoration oder als Symbol für den Gäst im Regal stehen. Es ist ja schließlich sein Wohnzimmer und hier ist er Zuhause. Hier kann er sich zurück ziehen - hier kann er seinen Drinks selbst noch kreiren. Selbstverständlich stehen wir dem Gast dabei beratend sehr gerne zur Seite....

Es ist allerdings unheimlich spannend wie viele Gäste durch diverse Gourmet Restaurant Besuche raffinierte Geschmackskombinationen mitlerweile verinnerlicht haben und weitergeben. So bekommen wir in der Shochu Bar nicht nur aus der Küche Inspiration sondern auch von unseren Gästen....

Wer die neu dritte Person im Bunde neben Babsi und mir in der Shochu Bar sein wird, hat sich warscheinlich rumgesprochen, zeitnah werden wir hier auf dem Bartenders Lab Blog unseren "neuen" vorstellen.

Montag, 16. Februar 2009

Eine wichtige Charaktereigenschaft - Selbstkritik!



Wie unten im Interview mit Thomas Altenberger zu lesen ist Selbstkritik eine wichtige Charaktereigenschaft wie ich meine, um voran zu kommen. Ich hinterfrage alles um mich herum und mich selbst immer wieder aufs neuste. Manchmal komme ich zur Erkenntnis, dass alles so wie es ist, wunderbar ist, und freu mich, dass es so ist, auf der anderen Seite findet man hin und wieder auch Schattenseiten des so oft strahlenden Leben. Hier wird reflektiert und überlegt, wie man sich verbessern kann.
Oft reicht es, den Sonnenschirm zu drehen, manchmal muss man die Terrasse an eine andere Seite der Hauses bauen, manchmal ist es einfach schlichtweg Winter - das heißt man hat ein Hinderniss, das man nicht überwinden kann. Aber auch um einen Eisberg kann man herum fahren....geradeaus drauf losfahren ist schwierig aber mit genügend Reflektion ist alles zu schaffen.
Kritik kann ein Problem sein, welches man überwinden muss, aber an Aufgaben und Problemen kann man wachsen, denn was einen nicht umhaut macht einen stärker!
Wenn man öfter Selbstkritik übt wächst man schneller....

Auf Wikipedia.de steht geschrieben:

Selbstkritik bezeichnet eine Kritik, die sich auf die eigene Person bzw. von ihr ausgeführte Handlungen oder Eigenschaften bezieht. Ein Mangel an Kritik am eigenen Selbst kann sich in Charaktereigenschaften wie Überheblichkeit oder Arroganz äußern, übertriebene Selbstkritik kann umgekehrt aber auch auf einem falschen Selbstbild, etwa einem Minderwertigkeitskomplex, beruhen.

Der christliche Begriff für Selbstkritik ist Demut. Das meint nicht die Demut gegenüber anderen, „höherrangigen“ Menschen, sondern ausschließlich die Demut gegenüber Gott als Erkenntnis der eigenen, menschlichen Unvollkommenheit. Selbst Papst Benedikt XVI. bekannte sich – noch als Vorsitzender der Glaubenskongregation – zu seiner menschlichen Unvollkommenheit: „Jeder einzelne muß ständig seine Fehlbarkeit vor Augen haben. […] Ich muß sagen, daß ich in den Jahrzehnten meiner Lehrtätigkeit als Professor die Krise des Wahrheitsanspruches bei mir selbst sehr stark empfunden habe. Meine Befürchtung war, daß es eigentlich Anmaßung ist, wie wir mit dem Begriff der Wahrheit des Christentums umgehen […].“ [1]

Wunderschöne Zitate sind dafür zu greifen:

"Im Garten der Selbstkritik wachsen gesunde Pflanzen."


"Teams können nur dann Synergieeffekte erzielen, wenn sie zu Selbstkritik fähig sind." - Dieter Frey, Sozialpsychologe an der LMU München, SZ am 21. Juni 2008, Artikel "Die Macht des Kollektivs", S. 1

oder

Die Selbstkritik hat viel für sich.
Gesetzt den Fall, ich tadle mich:
So hab ich erstens den Gewinn,
Dass ich so hübsch bescheiden bin;

Zum zweiten denken sich die Leut,
Der Mann ist lauter Redlichkeit;
Auch schnapp ich drittens diesen Bissen.
Vorweg den andern Kritiküssen;

Und viertens hoff ich außerdem
Auf Widerspruch, der mir genehm.
So kommt es denn zuletzt heraus,
Dass ich ein ganz famoses Haus.

Wilhelm Busch, 1832-1908


An manchen Tagen insbesondere Dienstags, oder Samstags nach dem Aperitivgeschäft um 21 Uhr fragt man sich warum die Gäste fernbleiben. Meist sind Samstags diese Gedanken um 23:00 verflogen, wenn die Bar sich enorm schnell füllt und man die ersten durstigen Gäste verarzten darf. Gäste sind meine beste Therapie! Wenn ich meine Gäste begeistern kann, ist mein Verstand komplett auf meinen wundervollen Beruf gerichtet. Ein Gastgeber ist abhängig von seinen Gästen. Wenn ich zu einer Fete einladen freu ich mich über viele Gäste und deren Interesse....Bleiben die Gäste weg gibt gibt es keine Thearpie, die sich als Bodyguard schützend vor mich stellt, der böse Geist der Selbstkritik erscheint und tretet mir ins Gesicht........

Heute auf Marken Zeichen (http://marken-zeichen.blogspot.com) gelesen, werden wir vom Bartender Labor dafür kritisiert, dass wir nicht mehr experimentiel sind. Ich freue mich sehr, dass unsere Berichte vielen unserer Leser gefallen, denn wenn es so ist, haben wir viele Gäste die die selbe Meinung wie wir haben und somit viele Gleichgesinnte.
Allerdings schreiben wir gerne darüber was uns im Moment auf dem Herzen liegt und wenn ich in einer japanischen Bar arbeite und mit Klaus Stefan Rainer eine gemeinsame Leidenschaft im Sake teile, kann es passieren, dass uns der Sake und der Shochu wichtig ist....
Wir sind immer noch experimentell und es werden auch in Zukunft viele ganz besondere Berichte folgen, allerdings, ist im Moment nicht die Zeit dafür. Im Moment möchten wir dem Leser die Grundlage unserer Drinks beibringen, damit man auch versteht warum wir gerne mit Shochu mixen, warum es eine Einstellung ist und nicht nur ein Job oder etwas um betrunken zu werden....

Sonntag, 15. Februar 2009

Shochu ist die meistproduzierte Spirituose der Welt!!!!

Sehr geehrte Bartenders Lab Leser,

Hier ist es schwarz auf weiß, Eine Sorte von Soju, die koreanische Version meines heißgeliebtes destilates aus Japan ist die meistproduzierte Spirituose der Welt. Ich denke, meist wenn man viel produziert, verkauft man das auch :)

Zeit noch einmal auf das Thema spezifischer einzugehen....

Auf Wikipedia ist die Definition des Shochu wie folgt:

Shōchū (jap. 焼酎) ist ein hochprozentiges, durch Destillation gewonnenes alkoholisches Getränk, das traditionell in Japan hergestellt wird. Seine Herstellung wurde aus China oder Korea nach Japan eingeführt. Die Heimat von Shochu in Japan befindet sich in Kagoshima auf der Insel Kyūshū. Im Englischen Sprachraum wird er oft als "Japanischer Wodka" bezeichnet. Die meisten Sorten haben um 25% Alkohol, einige auch bis zu 43%.

Es gibt zwei Klassen von Sochu, Koshu shochu wird zweimal oder öfter destilliert, damit höherprozentig. Das Ergebnis ist nahezu geruch- und geschmacklos und wird meist für Mixgetränke verwendet, um den Charakter der anderen Zutaten nicht zu überdecken. Otsushu shochu oder Honkaku, oder "echter" Shochu ist die andere Sorte.

Der Geschmack von Sochu ist gewöhnlich viel weniger fruchtig als Sake und hängt stark von dem verwendeten Rohstoff ab. Der Geschmack wird oft als "nussig" oder "erdig" beschrieben. Imo-jochu hat ein ausgeprägtes Mandelaroma. Shochu erlebt in Japan derzeit einen richtigen Boom, viele jüngere Trinker ziehen ihn dem traditionellen Sake vor.

Ich allerdings halte nicht viel von Trends, Sake und Shochu sind beides köstliche Produkte und sollten beide verschieden und gezielt eingesetzt werden. Wenn man den richtigen Sake gefunden hat, kann man diesen wunderbar entspannt genießen....Sake ist sehr fassettenreich und ich wage mal zu behaupten, dass JEDER Mensch da draußen seinen Lieblings Sake finden kann.

Wie bei Tequila sind bei Sake die Charactäre von Sake zu Sake so verschieden, dass man nie behaupten darf, dass man Sake kennt wenn man 1-3 oder 5 Sake getrunken hat. Es gibt zug verschieden Geschmackserlebnisse bei Sake zu bewundern und wenn man Sake erwärm entwickelt er sich wieder in eine andere Richtung.....

Wie man Sake richtig erwärmt, hat Klaus zuvor schon wunderbar unter "Some like it hot" beschrieben....

Sake verleiht einem Drink seinen Character, Shochu unterstützt die Aromen und Geschmäcker des Drinkes in selbstloser Weise...

Wenn man einen Cocktail mit frischen Säften und Kräutern macht, kann man so mit Shochu die intensivität der Zutaten verstärken, denn Alkohol ist Geschmacksträger....
Der Grundstoff des Shochu wird als ein Hauch von Nuance hinzugefügt....
Wie bei einem Gemälde die Unterschrift....ohne die ist ein Picasso auch weniger Wert....

Shochu wurde durch einen regelmäßigen Konsumenten besser bekannt, den Japaner Shigechiyo Izumi, der bis vor kurzem mit 120 Jahren der älteste Mensch der Welt war und täglich Shochu trank. Daraus resultierten Vermutungen, dass Shochu die Langlebigkeit fördere.

Montag, 26. Januar 2009

Es muss nicht immer Caipi sein - Ich präsentiere: Der Kanto!

"Kanto"

Man nehme 70 ml Tokiwa Reis Shochu, 25 ml Palmzucker (gibt es in jedem Asia Markt), 1 komplette Limette gemuddled. Dies wird alles auf Eis geshaked und in einen Tumbler gefüllt.
Eine leichte und exotische Variante der Caipirinha...

Viel Spaß beim ausprobieren...


Montag, 5. Januar 2009

Der Termin für das Vermouth Tasting steht fest!



Sehr geehrte B-L-Blog Leser,

Am 1.Februar werden Bartender aus diversen Städten Deutschlands nach Hamburg ziehen. Um im Le Lion beim Vermouth Tasting dabei zu sein. Das Tasting wird um 15 Uhr beginnen.
Die Plätze sind sehr stark begrenzt daher gilt in diesem Falle so schnell wie möglich eine Mail an Herrn Meyer an joerg@jrgmyr.net


Die bisherigen Teilnehmer sind:
Arnd Henning Heißen
Thorsten Pannek
Sven Riebel
Michael Mattersberger (Ist das so Herr Mattersberger?)
Rene Förster
Gast von Rene
Jens Grönning
Olaf
Rene Tempel
Michael Meinke
Eyck Thormann
Lennart Haack
Gast Lennart Haack

Ich denke um 19 Uhr werden wir dann gemeinsam in Hamburg Abendessen - find ich eine wunderbar Idee. Auch dafür Teilnahmebestätigung an Herrn Meyer...

2009 fängt wunderschön an - Erst kommt die Shochu Masterclass und ein paar Tage später das gr0ße Vermouth Tasting!

Dienstag, 30. Dezember 2008

So wird 2009.....




























Liebe Bartenders Lab Leser.....

2009 wird sich das Labor ein wenig verändern...Ab 7.Januar wird jeder Author seinen eigenen Tag bekommen, dazu werden Authoren dazu kommen....Dies bedeutet:

Montag ist Arnd Tag
Dienstag ist Rene Tag
Mittwoch ist für Klaus reserviert
Donnerstag wird Cihan wirbeln,
Freitag freuen wir uns auf William Dodoo aus Frankfurt (unser Neuzugang aus dem Hoppers)
Der Samstag wird spontan vergeben
Sonntag bleibt Sunday funday....

Das Labor wird experimentieller, mehr Rezepte neuer Kreationen, mehr Bilder, mehr Produkte aus der Shochu Bar und die Erklärung warum diese gerade dort stehen....
Es sind viele unbekannte Schätze da draußen, wer von Euch ist Jäger?
Anfang des Jahres fängt es sehr gut an mit einem Vermouth Tasting

Wie schon zuvor berichtet werden wir diverse Sorten unter die Lupe nehmen....Wer weiß, vieleicht werde wir danach unseren Martini und Manhatten mit einem bis dahin unbekannten Vermouth mixen? Bisher hat der Antica Formula den Manhattan sehr mild und vanillig gemacht, dazu die fruchtige Orange.....ein Traum

Es gibt auch Tage an denen man nicht diese Richtung bevorzugt, oder man hat mehrere schon getrunken, da kommt der Punt e Mes ins Spiel dies ist 2 Teile Vermouth ein Halber Bitter....und so ist dieser Kräuterlastiger und trockener als der Manhattan zuvor....Der Lillet Rouge geht in die andere Richtung, er ist eher ein Wein und sehr süß.....
Dazu kommt noch einen Vermouth aus Berlin mit bringen, den mir Gäste empfohlen haben, dafür danke ich hiermit noch einmal recht herzlichst....

Michael Mattersberger hat uns 2 Vermouths bereits versprochen, von denen wir noch nie etwas gehört haben, ich bin SEHR gespannt....

Sake und Shochu funktionieren sehr gut mit Salz, so werd ich 2009 viele Experimente in Angriff nehmen. Ich liebe Salmiak und Pastis....



Meine Kollegin Miriam hat gestern ihre Bewerbung für den Dooleys Barmaid Cup abgeschickt...auch dieser Drink auf Melonenkürbis-Shochu Basis wird vorgestellt.....

Dieses Jahr werden das Bartenders Lab, das GSA TEAM und weibliche Prominenz aus dem Reingold an der DBU Meisterschaft teilnehmen, wir werden darüber Berichten, egal ob Erdbeer Maracuja oder Himbeer-Vanille gewinnt...wer seinen Drink hier beschrieben oder vorgestellt haben möchte schickt soll diesen mit Foto an mich schicken: Heissenarnd@aol.com
Bitte mit Gedankengang wieso die Zutaten gewählt wurden und die Bedeutung des Drinkes.

Dazu werden wir außerhalb des Wettbewerbs unter die Lupe nehmen was so eine Mitgliedschaft von 120 Euro in der DBU eigentlich Wert ist.....

Wer mit besonderen Schätzen auftreten möchte kann dies tun...Haromex ist ebenfals Sponsor der DBU und somit kann das Sortiment auch in Euren Drinks vermixt werden....
Nehmt also Euren Pyrat und zeigt ihn der Welt....
Oder wie wäre es mit einem 24 Jährigen deutschen Rye Whiskey?
Viele von uns lieben Zimt, muss deswegen Zimt Sirup in unseren Drink?
Ich empfehle hier eher den Fee Brothers Old Fashion Bitters, der dem Drink eine viel komplexere Note als Zimt Sirup gibt und man diesen auch pur trinken könnte, so weich ist er...

Zum Abschluss des Jahres hier ist der Black Tiger:

20 ml Hausgemachter Lakritzlikör
20 ml Hausgemachter Honigsirup
10 Blatt Minze
3 cm Junger Ingwer
80 ml Jasmin Tee

Shaken on Ice abgeseiht in eine Schale und einen Minzzweig verkehrt rum als Deko auf den Schaum legen....
Ein Drink mit Biss und Frische....

Das Foto wird in ebenfals 2009 folgen....

genug versprochen.....

Wie ist das mit den guten Vorsätzen?....

Meistens hält man diese nicht ein.....

Einen Traumhaften Rutsch und alles alles Gute, viel Matjes und Magnesium für das neue Jahr!

Freitag, 5. Dezember 2008

Nippon No Mori und der Nasenbär


Sehr geehrte Damen und Herren,

Da ist er nun - der Nippon no Mori, gestern nach dem Interview mit Audrey Fort angekündigt ist er nun da.....aber nicht allein.....
er wird präsentiert von unseren kleinen Nasenbär, der Nasenbär, der etwas Pilzartiges an sich hat und ungewöhnlich große Brüste hat....Ich hatte gestern ein nette Dame zu Besuch, die sich schon ein paar Gedanken über seinen Namen gemacht hat...uns ist aber noch nichts richtiges eingefallen....Also heißt es nun Namen sammeln bis nächsten Freitag, damit wir ab nächste Woche die gesammelten Namen zur Umfrage machen können und die Leser des Bartenders Labs unseren kleinen Shochu Cocktail Freund taufen können....Also auf Kommentar clicken und dann Vorschläge posten....

This is it - the Nippon no Mori, yesterday I have advertised it already - here it is... but not alone....
It is presented by our little nosebear, der nosebear that looks a litte like a mushroom und has a unnormal size of breast....yesterday a sympathic lady has visited me at the bar, that has made some thoughts about the name already, we couldn't think of a proper name yet....So from now on that means collecting names until next friday, so that the readers of the bartenders lab can name our little shochu cocktail friend....so go on an click on the comment button and post your suggestion....

This is the drink:
Hier ist nun der Drink:


"Nippon No Mori"
40 ml G'Vine Gin Nouaison
30 ml Jasmin(e) Tee(a)
10 ml Hausgemachter Grüner Apfel Likör (homemade apple licor)
10 ml Martini Bianco
10 Fenchelsamen (fennelseeds)
shaken on ice abseihen auf crushed ice im Tumbler....Deko ist ein Fächer aus Kaffir Limetten Blättern - zur Mitte rein stecken, damit auch diese Blätter ein wenig aroma und Geschmack abgeben....

Shaken on ice an finestrain into a tumbler with crushed ice....The decoration is a fan made from Kaffir lime leaves - push it into the glass halfway so they give off some arome and taste.....

To whom it may concern: The iceballforms are ordered, once they are in Germany I will anounce that they have arrived....
Zur Information: Die Eiskugelformen sind bestellt, ich bekomme Bescheid wenn die Formen angekommen sind....

Hope you all have the best friday ever!!!

with best regards

Arnd

Dienstag, 2. Dezember 2008

Es war einmal im März 2008.....


Ich bekam eine SMS von einem befreundeten Barkeeper aus Berlin, er müsse unbedingt mit mir reden. Am nächsten tag rief ich ihn besorgt zurück und erfuhr, dass eine neue Bar in Berlin eröffnen wird. Shochu Bar wird diese heißen und es wird nur mit frischen Zutaten gemixt, hauptsächlich mit Shochu, eine mir bis dahin unbekannte Spirituose und hauptsächlich cuisine style gearbeitet. Ich liebe asiatische Küche und war sofort angefixt; und schrieb Tim Raue eine E-Mail, dass ich interesse daran hätte bei ihm anzufangen. Eine Woche später hatte ich mein Gewspräch und die Zusage und den Vertrag in der Tasche. Wow! Nach nun einem halben Jahr Berlin weiß ich immer noch nicht warum es ausgerechnet mir passierte, aber ich danke Dir noch einmal herzlichst, dass Du mir zu dieser Chance verholfen hast lieber Matthias Reeder...
Matthias ist mitlerweile wieder als verantwortlicher Barchef in Q Hotel zurück gekehrt, also Leute wenn Ihr gute gemixte Drinks probieren wollt und einen Japanese Hardshake auf andere Art und Weise als in der Shochu Bar genießen wollt kommt nach Charlottenburg in die Knesebeckstraße! Matthias freut sich auf Euch!

Freitag, 21. November 2008

Das wichtigste über Shochu.....Teil 1




Sehr geehrter Bartenders Lab Leser,





Die Tage hat mich ein Bartender aus Kagoshima/Japan angeschrieben, der auf diese Seite über meine "Shochu Bar" Gruppe auf http://www.facebook.com/ gelang. Er war begeistert und fragte sich gleich ob Shochu in Deutschland beliebt sei. Ich habe auf dem BCB am Akashi Tai Stand sehr viel positive Resonanz erfahren und denke, dass dieses Produkt sofern es in Sorgfalt und in bester Art und Weise vorgestellt wird.





Ein Produkt als Art Spezialist für besondere Drinks einer anderen Kategorie - die der low alcohol drinks, die Gruppe der besonderen Aromen, denn wie schon vorher angesprochen stellt Shochu die anderen Aromen des Drinks in den Fordergrund und gibt sich mit dezent leichten asiatischen Noten in den Hintergrund.





Ich habe meinen neuen Facebook friend zurück geschrieben, dass Shochu noch nicht wirklich bekannt in Deutschland ist und oft mit Sake verwechselt wird. Er bot mir sofort Hilfe in Produkt Information und erklärte mir, dass es in seiner Umgebung mehrere Destillen für Shochu mit vielen exotischen Shochus gäbe und er mir Unterlagen zu schicken werde...





Nun die Frage an Euch - Was sind die wichtigsten Fragen von Euch über Shochu?


Welche Fragen sollte ich an meinen neuen Facebook Friend weiterleiten?

Wahnsinn, dass so eine wundervolle Spirituose Kontakte ans andere Ende der Welt eröffnet....

Ich liebe meinen Beruf......

Sonntag, 2. November 2008

Shochu Masterclass Mit Stan Vadrna




Am 20.Januar 2009 wird im European Cocktail museum in den Räumen von Mixology ein Seminar von Stan Vadrna über Shochu statt finden. Eine wunderschöne Sache wie ich finde, denn diese Spirituose kann sehr schwer in Worte fassen, da sie schlichtweg nicht wie andere Spirituosen funktioniert. wie schon in einem anderen Post zuvor beschrieben unterstützt Shochu die anderen Zutaten anstatt selbst im Mittelpunkt zu stehen. So wie es Dieter Eilts früher in der Manschaft getan hat. Das beste für die Manschaft ohne sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen.
Ist Shochu aus Buchweizen geht er in die Richtung eines leichten Bourbons vom Aroma her, von Geschmack ist er viel milder. Ist er allerdings aus Wassabi und Reis hergestellt, hat man einen leichten cremigen (von der Konsistenz her) flüssigen Wassabi geschmack der die Zunge überstreicht und wie ein Hauch Glitzerstaub über den Gaumen funkelt.....
so ist auch der Dattel-Shiso Shochu....dieser ist allerdings viel fruchtiger und Floraler.....
Wie Ihr seht ist es eine sehr Fassettenreiche Angelegenheit! Zum BCB hatte Mich Bastian darum gebeten für Stan Shiso Blätter zu besorgen. Dieses Blatt ist ein Gewürz von vielen Gewürzen aus Japan die unsere Barkultur komplett verändern könnten!!! Stan hat sein zum BCB geplantes Seminar nun auf Januar verschoben. ich bin sehr glücklich darüber, denn ich habe Urlaub und kann auch dabei sein......
Euch kann ich nur raten, meldet Euch schnell an......
schicke bitte eine email mit dem Stichwort Master Class Shochu an bastian@mixology.eu

Fotos: Red Monkey Group & Mixology

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Shochu of the Day


Yasaibatake Bettinuri Shochu
(Melonen Kürbis)
Mildes, leicht süßes Kürbisaroma. Die Serie der "Gemüsefeld"-Shochus wurde aus Gemüsen der die Brauerei in Akashi umgebenden Felder hergestellt. Ein Ausflug aufs Land!

Dieser Shochu ist sehr leicht, und man schmeckt den authentischen Geschmack vom Melonenkürbis sehr gut raus....warum sollte man immer die normalen Sachen nutzen wenn es so etwas gibt?
Alc vol 25 % und wie alle anderen Shochu übt dieser eine perfekte performance in understatement aus.
Ich sage immer Gin ist die Person, die sehr würzig und interessant im Vordergrund stehen möchte und Aufmerksamkeit bekommt. Der Shochu ist der still zuarbeiter, der Andere wie frische Früchte faszinierende Spiritouosen oder Säfte in den Mittelpunkt stellt und verstärkt aber dabei nicht vergisst, versteckt eine kleine Note einzubringen....und die große Klasse steckt meistens in den kleinen Details.....

Welche Drinks könnte man allerdings mit Melonenkürbis machen? Und wie harmoniert dies mit unseren Asiatischen Speisen?
Ich habe diesen Drink für ein Gericht aus dem Uma kreirt. Es handelt sich hierbei um Shirataki Nudeln mit Ingwer & Thunfisch, schon allein ein Fest für die Sinne dazu harmoniert perfekt Koriander (in diesem Falle vietamesischer, auch genannt Praew oder Rau Ram) Himbeere, Limette, und Kardamom. Da Chartreuse einen Hauch von Kardamom besitzt habe ich diesen statt frischen Kardamom benutzt um auch mittels den Kräutern die im Chartreuse enthalten sind, den Appetit anzuregen.....

und hier ist er nun.....

Shochu Day Special:

2 Zweige Vietamesischer Koriander (ersatzweise auch herkömlicher)
1cl Chartreuse Verte (oder 2 Samen grüne Kardamom Samen)
3 cl Limettensaft
2cl Himbeersirup
4cl Melonenkürbisshochu

die Schale mit Kaffirlimettenblatt auswischen und dann als Deko anhängen...dies bringt nochmal ein wenig würze ins Glas und kann gefroren für lange Zeit haltbar gemacht werden, da wenn frisch aus dem Froster sofort einsatzbereit.....

sehr zum Wohle!