Montag, 18. Mai 2009

Summer Drinks 2009 - Heute - "Magic Water"


Der Summer Drink geht heute in die sehr würzige Richtung und sollte von Bartender je nach Preferenz selbst der Süße wegen abgeschmeckt werden.

Magic Water:
15 Dash Aromatic Bitters nach Wahl
4-6 cl Zuckersirup

2 cl Zitronensaft frisch gepresst
fill up mit Soda Water

Dieser Drink hilft auch sehr gut bei Magenschmerzen oder anderen Magenproblemen.

Sehr zum Wohle!

Montag, 11. Mai 2009

Tee in Cocktails - Der neue Trend?




Vor ein Paar Wochen gab es das Thema Tee in Cocktails schon einmal auf Mixology.eu zu lesen....
Es wurde sich gefragt ob man mit diesem vorgestellten tee mixen könne...Jörg Kalinke hat den Beweis beim Amarula Cup angetreten....
Vor kurzem auf der Barzone.....
Mit wenig Schlaf....
Hängende Augenlieder, Drang nach Neuigkeiten und diversen Personen, mit denen man sich unbedigt unterhalten wollte....
Als ich Eyck Thormann am Samova Stand begrüßte, war ich mir sicher, dass die Drinks die er dort mit Tee zauberte sicherlich erfrischend, vor allen Dingen aber belebend sein könnten.
Da ich dem intensiven Brennen in meinen Augen entgegen wollte entschloss ich mich einen alkoholfreien Drink zu probieren. Ich muss sagen, ich habe selten einen solch erfrischenden Drink genossen wie diesen. Sofort war mein Interesse geweckt, schließlich arbeiten wir in der Shochu Bar sehr viel mit Tees in Cocktails. Als Begrüßung wird dem Gast ein Wöchendlich wechselnder Tee gereicht....

Vielleicht lag der überraschend kräftige frische Geschmack an dem frisch gepressten Saft oder an einem exzellenten Sirup? Gemischte Tees sind für mich eigentlich ein rotes Tuch, meist sind sie billig, komerziell und flach....Im Gespräch mit Esin Rager merkte ich jedoch schnell, dass mehr dahinter steht. Genauso wie ich gerne Aromen von fernen Ländern versuche in Drinks wider zu spiegeln tut sie dies mit Ihrem Tee. Sie interpretiert bestimmte Themen wie z.B. "Istanbul Nights" bestehend aus darjeeling, ceylon und orientalischen Gewürzen aus Ihrem Blickwinkel. Da ich selber in der Türkei gelebt habe war ich sofort angefixt....das Aroma war zum dahinschmelzen.

Wir unterhielten uns weiter....Ich bin auf der Suche nach einem Tee mit grasiger Algennote. Mit dem "Scuba Garden" bin ich mit den Zutaten Spirulina Algen, grüner Rooiboos und Cranberries fündig geworden. Während des Gespräches kam mir sofort die Idee diese wunderbar aromatischen Tees im Shochu als Infusion zu benutzen. Genau dies werde ich morgen tun...Ein passender Drink aus dem Buch von Eyck abgewandelt auf Shochu Bar Style wird folgen....

Am Stand habe ich mir dann auch das Buch von Samowa "Tee Cocktails" gekauft. Ein paar Rezepte werde ich in den nächsten Tagen mal ausprobieren. Besonders auf den Americano als Tee Cocktail bin ich sehr gespannt....Eyck hat in diesen Buch mehrere Klassiker mit Tee neu interpretiert....Ob das schmeckt? Ich bin sehr gespannt!!!


Ich werde mich auf jeden Fall mal die nächsten tage auf den Weg in den Samova Shop "4010" im Telekom Shop in Mitte machen...

4010 – Der Telekom Shop in Mitte
Alte Schönhauser Straße 31
10119 Berlin

Öffnungszeiten:
Montag - Mittwoch
13:00 - 20:00 Uhr Donnerstag - Samstag 12:00 - 20:00 Uhr

www.samova.de


Daher mehr zu diesem Thema - nächste Woche....

Gestern war Kirschblütenfest - Jetzt wachsen die Kirschen!



Vor zwei Wochen war ich auf dem Kirschblütenfest in Werder, nahe Berlins....Nachdem ich festgestellt habe, dass Infusionen im Wein hier Gang und Gebe ist, Erbeerweine, Rhabarberweine und Pflaumeninfusionen und sogar Apfelwein hier einen riesigen Absatz finden, freute ich mich innerlich, dass bald wieder Kirschenzeit ist. Man darf sich wieder auf eingelegte Kirschen zum Manhatten freuen. Auf viele raffinierte Rezepturen oder einfach nur eine perfekter Snack zum Manhatten oder Blood and Sand der auch dazu animiert mehrere Drinks zu trinken einfach um noch mehr Kirschen zu bekommen....

Bei unserem Vermouth Tasting im Le Lion im Februar, haben wir natürlich nicht nur über bestimmte Vermouths ihre Geschmacksknospen und Kräuter gelernt, wir haben auch erfahren was man noch alles andere mit einem roten Vermouth machen kann - ich habe mich inpirieren lassen....

Hier ist meine Rezeptur für frische eingelegte Manhatten Kirschen:

500 ml Shochu
100 ml Kirschsaft
3 Sternanis crushed
100 ml Muskovadozucker
1000 ml Noilly Prat Rouge
1000 gr Kirschen

Ich rate im diesem Falle sehr stark zu Noilly Prat Rouge, weil dieses Produkt einen stark kirschigen Hang vorweist. Sollte man zum etwas süßerem Noilly Rouge greifen, sollte man den Zuckeranteil reduzieren, natürlich ist das süßen jedem selbst überlassen.

Mit dem Genuss einer Vermuth Kirsche kann der Gast nun lebst entscheiden, wie er seinen Manhattan haben möchte....ist die Kirsche nämlich mit Vermuth vollgesaugt und er trinkt den Manhattan mit ihr zusammen, entsteht ein neues Geschmackserlebnis....

Sonntag, 10. Mai 2009

Summer Drinks 2009 - Heute - "Mary Pickford"

Der Royal Bermuda Yacht Club ist wahrlich ein köstlicher Drink, der mit diversen Rum Klassikern wie dem Mai Tai, dem Dark & Stormy oder Daiquiri mithalten kann! Da schon so viel über diesen erfrischenden und harmonischen Drink geschrieben wurde verweise ich gerne auf "Oh Gosh"
In der Shochu Bar haben wir viele Gäste die zu regelrechten Royal Bermuda Yacht Club Fans geworden sind. Natürlich ist der Mai Tai oder ein eiskalter Ti Punch eine wilkommene alternative. Bei meiner Reserche nach einem eher unbekannten Drink, den man nicht überall bekommen kann und die Qualität einer Bar unterstreichen kann bin ich dann letztendlich auf den "Mary Pickford" Cocktail gestoßen....Ein wahrhafter "Everybody's Darling"!

Mary Pickford (* 8. April 1892 in Toronto, Kanada; † 29. Mai 1979 in Santa Monica, Kalifornien; gebürtig Gladys Louise Smith) war eine kanadische Schauspielerin der Stumm- und frühen Tonfilmzeit. mehr zu Mary Pickford auf Wikipedia.

Bei dem Mary Pickford ist es wichtig frische Zutaten zu benutzen, einen würzigen Rum, einen nicht zu süßen Maraschino und einen fruchtigen Grenadine Sirup zu verwenden. Man läuft sonst die Gefahr, den Drink schnell zu übersüßen....

Mary Pickford Cocktail

40ml Appelton VX Rum
5ml Luxardo Maraschino
5ml Giffard Grenadine
5ml frisch gepresster Limettensaft
40ml frisch gepresster Ananassaft

Gerade durch die frisch gepressten Säfte bekommt dieser Drink einen unglaublich frischen Touch, der an einen Urlaub im Süden erinnert, wo man frische, saftige und knackige Früchte an jeder Ecke kaufen und genießen kann....
Durch den Maraschino hat man einen Hauch Exotic, die Grenadine gibt dem Mary Pickford Cocktail eine leicht rosa Farbe, die auf ein völlig anderes Trinkerlebnis schließen lässt....

Sollte eine Zentrifuge nicht zur Hand sein, rate ich eine frische Ananas in kleine Stücke zu schneiden mit ein wenig Ananassaft dazu in den Mixer zu pürieren. Den Knost in der Mitte vorher entfernen, da dieser durch seine bittere und herbe Note das fruchtige Erlebnis einschmälern könnte.

Wer beim Genuss dieses Drinkes ein paar Impressionen von Mary Pickford zu erhaschen interessiert ist....hier ist Katie Meluha's Homage an eine große Künstlerin der 30er jahre:

Mary Pickford - Katie Melua





Samstag, 2. Mai 2009

Start der neuen Reihe! Summer Drink 2009! Heute : "21.June"

Lieber Bartenders Lab Leser,

Ab jetzt erscheint immer wöchentlich ein summer Drink der unsere von der Sonne verwöhnten Seelen eine Kühlende und verdammt erfrischende Unterstützung bietet.

Der heutige Drink und der Startschuß und welcher Name eignet sich nicht besser als der 21.June? Dann beginnt der Sommer....

Ich hatte letzte Woche bereits einen Drink mit den Sellerie Bitters versprochen, hier ist er:

Lasset die Eiwürfel klirren - Zum Wohle!


From now on we are going to present a summer drink on a weekly basis, which is going to a cooling and damn refreshing support to our from the sun-spoiled souls...

The drink of today is the starting shot - which Name wouldn't fit better than the 21.June? It's the beginning of summer....

Last week I have promised a drink with celery bitters, here it is:

Let the ice cubes clatter - Cheers!


"21st June"

10 leaves of mint
(10 Blätter Minze)
30ml fresh lime juice
(30ml frisch gepresster Limetten Saft)
60ml apple juice unfiltered
(60ml Apfelsaft naturtrüb)
60ml cranberry juice
(60 ml Cranberrysaft)
6 dashs of TBT Celery Bitters

Ein "fast" alkoholfreier Drink, der fernab von den vielen San Franciscos, Floridas und Fruit Punches eine kleine Abwechslung für die Autofahrer oder "einfach mal ohne alkohol Gäste" bieten kann.

Fruchtig frisch mit einem Hauch von authentischer Sellerie. Mein Tip für den Sellerie Bitter: Sellerie passt hervoragend zu fast allem mit Apfel!

An almost alcohol free Drink, that gives our guest another variety unlike the drinks "San Fransisco" "Florida" and other fruit punches.

Fruity and fresh with a hint of celery. My advise for the celery bitter: Celery fits well with almost everything containing apple.



Donnerstag, 30. April 2009

Hausgemachter Orangenlikör - Das Rezept!



Dear bartenders Lab readers,
Liebe Bartenders Lab Leser,

Wir benutzen in der Shochu Bar einen Hausgemachten Orangenlikör zum mixen der unseren Drinks einen sehr frischen fruchtigen Orangencharakter verleiht. Dieser ist keineswegs ein Ersatz für Triple Sec, der viel trockener vom Geschmack her ist und essentiell für diverse Drinks ist.

Das Rezept für das Frühjahr und dem Sommer ist sehr einfach herzustellen. Im Herbst und Winter stellen wir auf eine etwas Weihnachtlichere Version um...


At the Shochu Bar we are using our own homemade orange licor. Which is giving our drinks a nice fresh an fruit character. This licor should not substitute an triple sec licor which is much dryer and is essential for various drinks.

This recipe is für the spring and summer time and very easy to make. In the autum and winter time we are changing to a little more christmassy version...

This is the recipe for the:
Hier nun das Rezept für den:

Shochu Bar Haus Orangen Likör (2 Liter):

Schalen von 10 Orangen (Peal of 10 Oranges)
9 Sternanis im Mörser zerstoßen (9 Staranis muddled)
150 Gramm Ingwer klein geschnitten (150 gramms of Ginger cut in little pieces)
1,3 Liter Tequila (1,3 litres of tequila)
(der Geschmack von Tequila hat nicht immer eine Note von Orange, daher sollte der ausgewählte Tequila in die Richtung gehen oder verträglich mit dem Aroma sein. Für einen etwas rauchigeren Likör könnte man z.B. einen Sierra Millenario Anejo nehmen. Für einen leichteren Orangenlikör einen Herradura Blanco. Der Corralejo Blanco ist ebenfals orangig und gibt dem Orangenlikör eine unerwartet grasige Note....alles spannende Produkte, sollte man allerding auf keinem Fall mit einer anderen Spirituose wie wodka, gin etc... ersetzen!)
Diese Zutaten lässt man 4 Tage im geschlossenen Einmachglas stehen, dabei wird das Glas täglich geschüttelt.

(The taste of tequila does not always contain notes of oranges, therefore the chosen Tequila should have some charactaristics of a citrus fruit of should be in harmony of the aroma. For a little more smokey orange licor I would suggest a sierra millenario anejo, for a light version a herradura blanco. For an unexpected grasy note I would suggest the corralejo blanco, this tequila also has beautiful hints of oranges - fits very well indeed!
These are all exciting products, important is not to substitute the tequila with another spirit like wodka, gin etc.

Please leave these products ind a closed jar vor 4 days und shake it every day to mix the ingredients....

The add the sweetener
Dann Süße hinzugeben:

Ca 500 bis 700 ml Agavendicksaft (ca 500 to 700 ml sirup from the agave)
(Je nach Bedarf an Süße und variierend nach Tequila. Ich rate einfach zum abschmecken nach jeden 100 ml nach 500....)
(you can decide yourself how sweet you want it, I recomed to taste after every 100 ml to see how sweet you like it.)

Enjoy!
Viel Spaß beim selber machen!

I am very much looking forward for some feedback from you...
Über Feedback würde ich mich sehr freuen!

Mittwoch, 29. April 2009

DIE APOTHEKE



Die Apotheke ist einer der interessantesten Cocktails in meinen Augen. Egal wo man hinkommt, sie schmeckt überall anders. Jeder Barkeeper hat sein eigenes Hausrezept dafür und niemand pocht auf die Korrektheit einer Originalrezeptur. Ich selbst mixe kaum eine Apotheke wie die andere. Zuviele leckere Rezepturen dafür habe ich in den vergangenen zwanzig Jahren davon kennengelernt und zuviele Zutaten finde ich dafür nur allzu passend. Basis für meine Apotheke bilden immer zwei verschiedene Vermouth, einer ist so gut wie immer Carpano Antica Formula, den anderen variiere ich. Meisst fällt die Wahl auf einige Dash Peychaud's Bitters. Ein Teil Branca Mentha ist Pflicht, dazu addiere ich noch ein bis zwei andere Amaros nach Tageslaune. Tröpfchenweise kommen dann noch gerne Unicum, Creme de menthe, Absinth und Portwein hinzu. Gerührt auf viel Eis und in ein vorgekühltes Martiniglas gestraint. Ob mit Pfefferminzblatt, Zeste oder "???" dekoriert wird, entscheide ich spontan.

Wenn jemand im Schumann's eine Apotheke a la carte bestellt, gibt es natürlich eine:

SCHUMANN'S APOTHEKE

2cl Punt e mes
2cl Fernet Branca
1cl Creme de menthe verte

Puristisch und gut.


Eines der ungewöhnlichsten Rezepte habe ich allerdings von Ernst Lechthaler um ca. 1999 notiert:

LECHTHALER'S BITTER APOTHEKE

2cl Condurangorindenwein
2cl Pepsin Wein
2cl Jägermeister
10-15 dash Bitterstern
Pfefferminzblatt zur Dekoration

gerührt auf Eis, in Martiniglas gestraint

Alle Zutaten (ausser Jägermeister) gibt's natürlich wo? Klar, in der Apotheke.

Bitterstern ist ein Kräuterbitter aus 18 Kräutern, dessen Rezeptur vor rund 900 Jahren von Hildegard von Bingen in einem Kloster erfunden wurde. Er hat 59% vol. und besteht aus Engelwurz, Pomeranze, Kalmus, Kardamom, Kümmel, Wermut, Gewürznelkenbaum, Zimt, Koriander, Fenchel, Galgant, gelber Enzian, Lavendel, Majoran, Schafgarbe, Löwenzahn, Zitwer und Ingwer. Bitterstern ist extrem bitter und soll laut Gebrauchsanweisung tröpfchenweise oder verdünnt in Wasser getrunken werden um das tägliche Wohlbefinden zu steigern. Im Vergleich zu Cocktailbitters allerdings etwas teuer mit 17€ für 50ml.

Condurangorindenwein fördert die Speichel- und Magensaftsekretion und hilft bei Appetitlosigkeit. Hergestellt aus Condurangorinde und schwerem Wein wie Madeira, Sherry oder Port.

Pepsinwein hat 16% vol. und wird traditionell angewendet als mild wirkendes Arzneimittel zur Unterstützung der Magenfunktion. Pepsin unterstützt die Eiweissverdauung im Magen. 

Alles zusammen eine Rezeptur, die den Aperitiv wie auch Digestiv zu einer kleinen Medizin (Apotheke) machen. Appetitanregend, Verdauungsfördernd, Steigerung des Wohlbefindens.

Eigenartig, aber clever. So wie sein Erfinder.


Dienstag, 28. April 2009

Creme de Noyeaux - Homemade! Found on Art of the Drink

Sehr geehrter Bartenders Lab Leser,

Soeben habe ich auf www.artofdrink.com einen sehr interessanten Likör zum selber machen gefunden. Creme de Noyeaux!
Mit fast 2 Jiggern Orangenblütenwasser und Mandeln, dürfte dieser in Richtung Orgeat oder Amaretto gehen....

Ich werde ihn heute ansetzen....

Creme de Noyeaux Recipe (Metric)

600ml White Rum from Martinique
450g Cane Sugar
75ml Orange Flower water
30g Bitter Almond
10 Drops Essence of Lemon
850ml Water

mehr dazu in den nächsten Tagen...

PS: Auf Art of the Drink findet man diverse Rezepte von Likören und Bitters zum selber machen....ein Schlaraffenland für alle experimentierfreudige Bartender!!

Sonntag, 26. April 2009

4.Mai - Ein Semiar für Tequila Freunde präsentiert von Sierra Madre!




Liebe(r) Bartenders Lab Leser(in),

Neben der Haromex Verkostung an 5. und 6. Mai gibt es eine weitere interessante Veranstaltung zu besuchen. Sierra Madre repräsentiert durch "Tequila Sonja" Erler.
Letztes Jahr haben sich bereits 20-25 Bartender in Frankfurt im Biancalani zu einem ersten Seminar zusammen gefunden und den Tequila für dich entdeckt. Man hat diverse Produkte verkostet und jeder konnte seinen Favoriten für sich selbst entdecken. Wir hatten diverse Kräuter und Aromen zu den Tequilas rum gehen lassen und vergleichen lassen. So konnte jeder Teilnehmer die Tequilas präziser beschreiben.

Nun wird am 4.Mai eine weiter Veranstaltung im fortgeschrittenen Sinne statt finden. Sonja Erler verspricht dem Teilnehmer weiter die Augen über den "wahren" Tequila zu öffnen.

Das Seminar beginnt um 13 Uhr und findet im Vis a Vis in der

Raumerstr. 15, Helmholtzplatz, Prenzlauer Berg, 10437 Berlin

weitere Infos unter www.visavis-berlin.de

oder www.tequilas.info

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt, die Teilnahme ist umsonst.

Um sich anzumelden, entweder in den Kommentarverlauf eintragen oder eine E-Mail an: Heissenarnd(at)aol.com

Ich freue mich auf einen wunderbar mexikanischen Nachmittag!

Samstag, 25. April 2009

Orange Bitters - Ein kleiner Vergleich

Preise (alle Preise sind Verkaufspreise bei www.Barfish.de)
Angostura Orange Bitters: EUR 7,55 = EUR 75,50 pro Liter
The Bitter Truth: EUR 10,95 = EUR 73,00 pro Liter
Fee Brothers: EUR 9,95 für 118 ml = EUR 84,32 pro Liter

Oft wird diskutiert welcher Orange Bitter der richtige sei. Welchen sollte man in seiner Bar einsetzen?
Die Antwort lautet: Es gibt keinen besten Orange Bitter! Jeder Orange Bitter hat seine Vorteile und findet auf seine eigene Art und Weise seinen Gebrauch in unseren Drinks.

Nicht jede Bar möchte aber 3 verschiedene Orange Bitters auf den Tresen stehen haben. Viele Bars (insbesondere Hotelbars) haben Lieferanten, die nur bestimmte Bitters liefern können.
Sehr viele Bars haben seit Jahrzehnten den Riemerschmid Orange Bitter auf den Tresen stehen. Ein Bitter, der für mich zwar bitter aber kaum noch etwas mit Orange zu tun hat.

Hier nun der kleine Vergleich:
(Ich habe bewust diese drei Bitters gewählt, weil sie am einfachsten zu beschaffen sind)

Fee Brothers Orange Bitter:
Dieser Bitter ist hergestellt aus den Schalen von Orangen der West Indies. Vom Geschmack her sehr orangig und frisch.
Vom Aroma ebenfals ein wunderbares angenehmes Orangenaroma.

Wenn man einen Fee Brothers Orange Bitter im Drink benutzt, wird dieser Drink eine Orangennote besitzen, die aber weniger in Bittere geht sondern mehr in die fruchtige frische Richtung.

Kleiner Nachteil ist die leichte chemische Note von Glycerin die man in diesen Bitter schmecken kann...

Ich nehme als vergleich: Wer Aperol mehr als Campari mag, könnte im Fee Brothers seinen Favoriten gefunden haben.

The Bitter Truth Orange Bitter:
Der Bitter Truth hat das volle Aroma von Pomeranzenschalen. Er riecht fruchtig und würzig nach Orange, Kardamom und Kümmel. Vom Geschmack her eine andere Welt, das Versprechen welches das Aroma andeutet, ist im Geschmack verändert.
Vom Geschmack her ist er das genaue Gegenteil des Fee Brothers. Der Bitter Truth ist bitter und kräuterlastig. Für extrem trockene Drinks ist der Bitter Truth Orange bestens geignet. Sollte man einen fruchtigen Orangen Touch in einen Drink bevorzugen rate ich zum orange Twist.

Angostura Orange Bitter:
Auch der Orange Bitter von Angostura ist würzig und fruchtig. Das Orangenaroma ist allerdings intensiver. Auch vom Geschmack her hat man hier keine Überraschung. Abgerundet und leicht bitter. Die Bittere Note kommt von den selben Kräutern die auch im Originalrezept des Angostura Aromatic Bitters benutz werden, die nun mit dem feinen Aroma von Orangen veredelt wurden.

Ich denke hier ist der gesunde Kompromiss gefunden worden um das breite Publikum anzusprechen.

Wenn man seinen Bitter nach den eigenen Wünschen oder vorlieben haben möchte, rate ich dazu eine Dash Bottle zu kaufen, um die zwei Bitters nach Wahl zu mischen. So findet man das genaue Gleichgewicht aus den verschiedenen Eigenschaften.





Donnerstag, 23. April 2009

Wissenslücken sollte man schließen....




Vor zwei Tagen habe ich krampfhaft versucht eine Wissenslücke namens "Appeljack" zu füllen und habe zu einem Sommercocktailcontest aufgerufen. Warscheinlich ist der berühmte Sack Reis in China sogar noch interessanter als dieser Contest, es gab keine Rückmeldung und aus Reis kann man Shochu und Sake herstellen ;)

Nun kann man den Applejack und diverse andere Produkte (u.a. Jack Lairds, Diplomatico Rum,Chartreuse Liköre, The Bitter Truth Produkte, der neue Lebensstern Gin plus ca 60 weitere Produkte)
im Lebensstern am 05.05.09 und 06.05.09
um 17 Uhr bis 23:30
auf der Kurfürstenstrasse 58 in 10785 Berlin probieren.
Der Eintritt ist kostenlos!

Es werden pro Tag 3 Vorträge abgehalten; so kann man neben dem degustieren auch etwas lernen. Die Redner werden sein:
Klaus Stephan Rainer(Schumanns und Author des Bartender Labs),
Stephan Berg(The Bitter Truth/Drinkology),
Kristina Wolf(The Nose),
Andreas Mühlböck(Blue Gin),
David Lind (Mekhong).

Ich bin besonders gespannt auf den Mekhong Whiskey, ich habe diesen in Thailand vor ca 8 Jahren probiert und fand ihn damals sehr sehr mild und angenehm, allerdings war er in Thailand in einer anderen Flasche - kleiner und bauchiger abgefüllt.
mit 35 % Alkohol Volumen ist dieser Whiskey eine Seltenheit im Alkoholgehalt auf dem deutschen Markt. Oder musste er wegen dem deutschen Gesetz hoch gesprittet werden???

Kleiner Nachtrag:
- hier ist auch schon die Antwort
"Die Anforderungen, damit ein in Europa hergestellter Brand als Whisky (bzw. Whiskey) verkauft werden darf, sind gering: Im wesentlichen muß es sich um ein Destillat aus Getreidemaische handeln, das einen Alkoholgehalt von mindestens 40% besitzt und mindestens 3 Jahre in Holzfässern gelagert wurde."

Der von mir, anderen Kommentatoren und Mr.Anonym gelobte Diplomatico wird auch auf der Degustation präsent sein, man darf sich also auf diverse Schätze freuen.

Da ich diverse Gemüse Shochus im Shochu Regal zu stehen hab, werde ich die nächsten Tage versuchen einen Drink mit der "Spirituose der Jahres" Sellerie Bitters zu mixen.
Ich persönlich würde keine Bloody Mary mit den Sellerie Bitters machen, da ich eher frische Sellerie bevorzuge, und die Intensivität der Sellerie durch das abgebissene Stück der Stange kontrollieren kann. Mal schauen ob etwas dabei heraus kommt. Für mich ist der Sellerie Bitter bis jetzt noch keine Offenbarung obwohl in einer Suppe mit Ei und Nudeleinlage macht er sich sicherlich sehr gut....Man darf gespannt sein....

Mittwoch, 22. April 2009

THE HEAVENLY DAISY


Seit längerem experimentiere ich mal wieder mit dem Thema "The Daisy". Passend zum hoffentlich bald beginnenden Sommer habe ich mir einige Rezepte dazu einfallen lassen (Zusammenhänge mit Arnd's Post von gestern sind reiner Zufall!). Grosses Glas, viel crushed ice, Spirituose, Likör, Zitrone, Zucker und viele Früchte zur Dekoration.

Und auch bei meinem Besuch in Phil Duff's Door 74 habe ich ein sehr leckeres Rezept auf seiner neuen Frühlingskarte (Download auf dem link) gefunden.

THE HEAVENLY DAISY

1,5 shot Rittenhouse Rye 21y
0,5 shot Chartreuse yellow
0,5 shot fresh lemon juice
0,25 shot sugarwater 2:1
1 barspoon Maraschino Luxardo

stir over crushed ice in mixing glass, strain into crushed ice filled wine glass, garnish with berries or fruits in season and a mintsprig.

Bei uns im Schumann's serviere ich auch gerne folgendes Rezept:

THE FRENCH DAISY

6cl Cognac Frapin
2cl Chartreuse yellow
2cl fresh lemon juice
0,5 cl simple syrup
dashes Absinth

stir over crushed ice in mixing glass, strain into crushed ice filled wine glass, garnish with berries or fruits in season and a mint sprig.

Beides sehr kräftige Drinks, die allerdings durch die grosse Menge an Schmelzwasser und das schöne Gleichgewicht der Additives sehr angenehm zu trinken sind. Eiskalt und erfrischend.

Dienstag, 21. April 2009

Marco Beier schreibt über Shochu auf dem Bols Blog!

Ja ja, irgendwann trifft es jeden. Marco Beier ist nun auch mit den Shochu Gen ausgestattet worden. Es freut mich sehr zu höhren, dass ein weiterer Bartender in Deutschland diese wunderbare Spirituose in sein Herz geschlossen hat!

Mehr dazu:

https://www.bols.de/barcoaching09/blog/2009/04/shochu-und-icebar/

Appeljack Who? Oder was ist der Summerdrink 2009?



Eben hab ich auf Joerg Meyers Blog über Applejack Cocktails und Kaffeepausenunterbrwchungen in Hamburg gelesen. Es wird über einen Appeljack gesprochen dessen Geschmack man in Deutschland noch nie gesehen hat. Joerg Meyer spricht gar von einer Sommerempfehlung....
Wird der Applejack Zutat eines Drinks der einmal der Nachfolger des Basil Smashs werden könnte?

Wer von Euch hat schon Erfahrung mit diesem Produkt? Ich bin sehr dafür, eine Art Summer Contest zu machen. Welcher Drink ist der Drink des Sommers, welcher Song und welches Land ist passend dazu und warum....

Der Sieger wird der Sommer Drink 2009! Zutat für den Cocktail ist Applejack....

Herr Mattersberger übernehmen sie....

Meine absolute Rum Empfehlung: Rum Diplomatico!

Bei einer sehr interessanten Bartour letzten Montag ist mir dieser Rum, zum Glück in die Hände gekommen. Ich oute mich hiermit als ein sehr großer Fan des alten Ron Zacapas, ich liebe diese wunderschöne Schokoladennote, das kleine bischen Kraft, das der Rum dem Gaumen noch bietet und besonders die Massentauglichkeit dieses Rumes....es gibt sehr wenig Gäste, die diesen Rum nicht mögen.

Eine weiter Rum Sorte dieser Art ist der Rum Diplomatico aus Venezuela, der 12 Jahre im Eichenfässern gelagert wird. In der Nase verspürt man sofort Toffee, Vanille und Haselnuss. Auf der Zunge verspürt man eine cremeartige Konsistenz. Am Gaumen dunkle Frucht, Vanille, ein Hauch von Orange, Honig und Muskat. Insgesamt ist er einfach nur vollmundig und Rund im Geschmack. Im Nachklang ist er weich und würzig-süß.


Vom Wareneinsatz sollte er auch nicht so teuer sein, allerdings nähere Infos habe ich darüber noch nicht. Wer kann weiter helfen?


Mittwoch, 15. April 2009

-Rum Tasting von Ron Zacapa mit Lorena Vásquez-







-Rum Tasting von Ron Zacapa mit Lorena Vásquez-

Ich grüße die Leser dieses Blogs!!!

Au Backe, es ist schon richtig lange her, dass ich was gepostet habe…und das tut mir auch sehr LeidL… aber dafür kann ich heute ein kleinen Post über das Rum-Tasting von Ron Zacapa (Diageo) mit Leonora Vásquez, Master Distiller für Zacapa, seid 25 Jahren, berichten. Ich werde die ganze Historie weg lassen (kann man im Internet auf deren Homepage nachlesen!) und einfach nur von dem Eindruck berichten den diese Frau hinterlassen hat! Werde euch auch n paar Fotos zeigen.

Zuerst einmal möchte ich der Harry´s New York Bar ein „Dankeschön“ aussprechen, dafür, dass sie uns wunderbar versorgt haben mit sehr leckerem Finger-food! Und natürlich mit der schönen Location, hat gut zum Tasting gepasst!

Kurz zur Person Lorena Vasquez, denn es ist nicht jeden Tag, dass ich ein Tasting beiwohnen darf, das vom Master Distiller gehalten wird!

Lorena Vasquez, kann auf eine 25 jährige Karriere als Master Distiller für Ron Zacapa zurück blicken. D.h. sie hat eine Generation von Ron Zacapa XO mit erleben dürfen. In einer überwiegend von Männern dominierende Branche, gehört sie Weltweit zu den einzigen drei weiblichen Master Distiller. Sie kontrolliert die Prozesse des „blending“ und des „aging“. Von der ersten Pressung des Zuckerrohrs (Virgin Cane Honey) bis zum verschneiden der Jahrgänge ist sie dabei. Das verschneiden der Jahrgänge, „aging“, passiert in dem „house above the clouds“, einem Arial in 2400 Meter Höhe.

Diese Dame verkörpert diesen Rum, diese Leidenshaft, diese Überzeugung, diese Qualität, all dies findet sich wieder in diesem Rum. Nicht um sonst hat Ron Zacapa Centenario 23 Jahre von 1998-2002 auf dem Internationalem Rum Fest die Kategorie „Super Premium“ dominiert!!! Bis im Jahre 2003 dann entschieden wurde Ron Zacapa in eine „Hall of Fame“ zu übernehmen, damit andere Rums mal ne Chance haben auf diesem Wettbewerb! Wow!

Wie dem auch sei, hat diese 1,56m „große“ Dame uns gezeigt „wo der Bauer den Moscht holt“…hehehe!!! Sie hat uns durch die Geschichte der kleinen Stadt Zacapa geführt bis hin zum eigentlichen Tasting der verschiedenen Jahrgänge.

Hier noch ne kleine Beschreibung der Rums:

Zacapa 15 Jahre: Der feine Duft von Rosinen und Karamell eröffnen das volle und wohl abgestimmte Geschmacksprofil von Honig und Hülsenfrüchten, gepaart mit Noten von Nugat und feinster weißer Schokolade.

Zacapa 23 Jahre: In seiner Farbe leuchten frische Töne von Kastanien, die das feine Geschmacksprofil von Tabak und leichten Holznoten eröffnen. Schwarzes Karamel, frisches Zuckerrohr und Noten von schwarzen Beeren und braunen Gewürzelementen begleiten das andauernde Finish, eingeleitet von weißer Schokolade und Toffee.

Zacapa 25 Jahre: Dunkles Mahagoni, durchzogen von schimmernden Reflexen und einem Hauch von Amber, begleitet einen dichten und vollen Körper. Aroma von gebranntem Holz, Spuren von Früchten, Andeutungen von Vanille, Mandeln und Schokolade werden von Aromen erlesener Gewürze umgeben. Am Gaumen zeigt sich der Rum großzügig, weich, süß und würzig. Harmonische Übergänge von Schokolade, Kaffee und Toffee, perfekt ausbalanciert, sehr weich, edel und fein, ein hervorragender Digestif-Rum.

Um den besonderen Geschmack dieser Rums zu erleben, würde ich sie zuerst pur genießen mit einem Stück dunkler Schokolade (60%), danach in Drinks wie Old Fashion,

Rum-Sazerac, Rum Manhattan, u.v.m. Zu den Drinks kann ich nur sagen, dass der 15 jährige zum mixen sich wunderbar eignet, da dieser noch eine „jugendliche“ Schärfe besitzt, die in den Cocktails schön zur Geltung kommt. Bei den älteren Jahrgängen kann es sein das sie einfach „zu“ mild sind und der Rum-Charakter untergeht. Das solltet ihr für euch selber herausfinden und bitte berichten!

In diesem Sinne… Sehr zum Wohl!


SPARKLING SAKÉ


Sparkling Saké wird in der selben Methode hergestellt wie Champagner. Wobei die Produktion mehr der "methode rural" ähnelt. Es wird kein zusätzlicher Zucker oder Hefe in die Flasche gegeben. Sparkling Saké wird anfangs wie normaler junmai sake hergestellt. Diese Methode wurde erst Ende der 90er Jahre entwickelt. Die Maische wird bei einem Alkoholgehalt von ca. 5% vol. unterbrochen und anschliessend nicht pasteurisiert und nur grob durch ein Sieb gefiltert. Das erklärt auch die hohe Restsüsse im Sparkling Saké. Der Geschmack erinnert an einen "moscato d'asti" oder an halbtrockenen Sekt von der Mosel. Die 2. Gärung (in der dann der Alkoholgehalt auf 6-7% vol steigt) entsteht durch die aus der Maische noch lebendigen Hefe und dem feinen Reisbrei, der durch die relativ grobe Filterung noch vorhanden ist. Er wird in Flaschen (meist kleine) abgefüllt und endgültig verschlossen. Er wird nicht degorgiert. Der Fortschritt der Gärung wird mit einem speziellen Messgerät durch die Verschlusskappe kontrolliert und beim gewünschten Ergebniss (nach insgesamt ca. 20 Tagen) durch pasteurisieren mit der Flasche gestoppt. Beim Öffnen der Flasche vernimmt man ein vornehmes Zischen. Der erste Anblick des milchig-trüben, bläschenwerfenden Getränks ist eigenartig, jedoch nach dem ersten Schluck ein perfekt ausbalanciertes und angenehm prickelndes Erlebnis. Man erahnt Lychee und weisse Pfirsiche. Ein Hauch von Hefe und Säure, die der deutlichen Reissüsse absolut harmonisch gegenüber stehen. Bei dem verkosteten Sparkling Saké handelte es sich um den "awasaki" von fukuju. Kann ich nur empfehlen. Leider sind nicht nur die Herstellung sondern auch die Preise identisch mit Champagner. Aber gute Dinge haben nunmal ihren Preis. Zu haben bei japan sake.

Es gibt auch günstigeren Sparkling Saké. Der wird allerdings gebraut wie ein normaler junmai saké und dann anschliessend Kohlensäure beigesetzt. Man bekommt auch schon ganz ordentliche 300ml Flaschen um die 7 €. Die eignen sich auch perfekt als Mixkomponente für leichte Sparkling Drinks. Da es Sparkling Saké überhaupt erst seit 6-7 Jahren gibt, wird sich mit Sicherheit noch einiges in dieser Kategorie tun.

Sonntag, 12. April 2009

Happy Easter!! Die Wahrheit kommt heute ans Licht!

Sehr geehrter Bartenders Lab Leser,

Nachdem Rene die Wahrheit über Ostern kund getan hat, darf nun auch jeder erfahren was der Osterhase die anderen 364 Tage im Jahr macht....

Enjoy!


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Funny Easter Sunday

Werte Bartenders Lab Leser,
das Jahr macht große Fortschritte.....

Der Winter scheint überstanden.... Der Frühling begeistert Uns mit den ersten sommerlichen Tagen die Lust auf mehr machen und das Osterfest hat Uns fest im Griff. Nur leider vergisst man oft, warum eigentlich solche Festtage existieren.



Ostern zum Beispiel beschreibt die jährliche Gedächtnisfeier des Todes und der Auferstehung Jesu, der nach christlicher Überlieferung als Sohn Gottes den Tod überwunden hat.

Wir wünschen allen Kollegen, Freunden und Lesern ein wunderbares Osterfest mit Euren Liebsten.
Wir hoffen Ihr habt die Chance den Abend bei einem edülischem Osterfeuer ausklingen zulassen und zu genießen.
Falls Ihr so wie ich auch arbeiten dürft, wünsche ich Euch gute Geschäfte und angenehme Gäste!!
Hier noch etwas zur allgemeinen Belustigung, ganz getreu dem Funny Sunday:
Warum ist der Osterhase das ärmste Tier der Welt?
Er trägt den Schwanz hinten muss seine Eier verstecken und darf nur einmal im Jahr kommen.
:) :) :)
Viele liebe Grüße
Team Bartenders Lab

Samstag, 11. April 2009

MÜNCHNER BARZIRKEL



Ladies and Gentlemen,

der Münchner Barzirkel ist gegründet. Am vergangenen Mittwoch haben sich erstmals 10 Barkeeper aus den unterschiedlichsten Bars Münchens im "Barroom" in der Milchstrasse getroffen. Die Idee des Zusammenkommens war, sich in Zukunft gegenseitig über aktuelle Themen auszutauschen und gemeinsam neu entdeckte Spezialitäten unterschiedlichster Herkunft zu verkosten. Beim ersten Treffen gab es unter anderem gleich mal einen Woodford Reserve "sweet mash", ein einzigartiges wie auch sehr aussergewöhnliches Produkt. 

In Zukunft soll der erste Mittwoch im Monat zum Jour Fix werden. Bin gespannt was daraus wird!

Freue mich dabei zu sein!